Sparsam und sicher ans Ziel: Selektive Informationsverarbeitung

Unsere neuronalen Ressourcen sind stark begrenzt. Dies beginnt bereits beim Auge: Unsere Fovea, die Stelle des schärfsten Sehens auf unserer Netzhaut, sieht nur einen Bereich der etwa so groß ist wie der Daumennagel des ausgetreckten Arms. Um unsere Umwelt als Ganzes wahrzunehmen, müssen wir also ständig unsere Augen bewegen. Gleichzeitig bleiben unserem Blick aber viele Dinge verborgen. Hätte uns die Natur mit derselben scharfen Auflösung im gesamten Sehbereich ausgestattet, bräuchten wir übrigens einen Sehnerv, der ungefähr so dick wäre, wie ein Elefantenrüssel. Wie groß das nachgeschaltete Gehirn sein müsste, um so viel Information zu verarbeiten, kann man nur mutmaßen.

Was bestimmt worauf wir unseren Blick richten und welche Information prozessiert wird? Unser Körper und unser Gehirn sind darauf optimiert, mit begrenzten Ressourcen äußerst erfolgreich zu arbeiten. Im Brainfulness-Training lernen Sie diese Mechanismen kennen (z.B. Augenbewegungen und Aufmerksamkeit) und machen sich bewusst, wie viel Ihnen unbewusst ist.

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